Spitzbunker Neunkirchen - Neunkirchen

Adresse: Zum Eisenwerk 1, 66538 Neunkirchen, Deutschland.

Spezialitäten: Historische Sehenswürdigkeit.
Andere interessante Daten: Kinderfreundlich.
Bewertungen: Dieses Unternehmen hat 28 Bewertungen auf Google My Business.
Durchschnittliche Meinung: 4.3/5.

📌 Ort von Spitzbunker Neunkirchen

Spitzbunker Neunkirchen Zum Eisenwerk 1, 66538 Neunkirchen, Deutschland

Informationen über den Spitzbunker Neunkirchen

Der Spitzbunker Neunkirchen, befindend sich an der Adresse Zum Eisenwerk 1, 66538 Neunkirchen, Deutschland, ist eine beeindruckende historische Sehenswürdigkeit, die Besucher aus nah und ferne anzieht. Diese Bunkeranlage, die 1939 entworfen wurde, ist ein eindrucksvolles Beispiel der deutschen Bunkerarchitektur jener Zeit und wurde ursprünglich mit einer Kapazität für bis zu 400 Personen konzipiert.

Besonderheiten und Geschichte

Der Spitzbunker in Neunkirchen ist einer von nur drei Exemplaren dieses speziellen Modells im gesamten Saarland. Er wurde von der Firma Winkel in Duisburg entwickelt und ist einzigartig in seinem Design und seiner Geschichte. Interessanterweise ist dieser Bunker nur an speziellen Tagen, wie dem Tag des Denkmals, für die Öffentlichkeit zugänglich. Dies macht einen Besuch besonders spannend für Geschichtsinteressierte.

Weitere Informationen und Besonderheiten

Eine weitere interessante Tatsache ist, dass die Anlage auch für Familien mit Kindern geeignet ist. Dies zeigt, dass der Spitzbunker Neunkirchen nicht nur historisch bedeutend, sondern auch familienfreundlich ist. Die Kombination aus historischem Wert und kinderfreundlicher Atmosphäre macht diesen Ort zu einem besonderen Ziel für Familien.

Bewertungen und Meinungen

Mit insgesamt 28 Bewertungen auf Google My Business erhält der Spitzbunker Neunkirchen eine durchschnittliche Bewertung von 4,3/5. Diese positive Resonanz unterstreicht das besondere Erlebnis, das Besucher hier erwartet. Viele Besucher loben die gut erhaltene Struktur und die detaillierte Einrichtung, die Einblicke in die Vergangenheit ermöglichen. Einige Empfehlungen deuten darauf hin, dass der Bunker eine besonders eindrucksvolle Atmosphäre bietet und die Geschichte lebendig werden lässt.

Wie man den Spitzbunker Neunkirchen besuchen kann

Für diejenigen, die plane zu besuchen, ist es wichtig zu wissen, dass der Bunker nur an ausgewählten Tagen geöffnet ist. Die Adresse Zum Eisenwerk 1, 66538 Neunkirchen, Deutschland kann für die Navigation genutzt werden. Für detaillierte Informationen und Öffnungszeiten empfiehlt sich ein Besuch der offiziellen Webseite des Spitzbunkers oder die Kontaktaufnahme über das angegebene Telefon.

Empfehlungen für zukünftige Besucher

Wenn Sie einen Besuch planen, sollten Sie idealerweise den Tag des Denkmals aussuchen, um den Spitzbunker in seiner vollen historischen Pracht zu erleben. Auch wenn er nur an diesen Tagen zugänglich ist, lohnt sich der Besuch zweifellos. Für Familien mit Kindern bietet die Anlage eine besondere Gelegenheit, Geschichte auf eine anschauliche Weise kennenzulernen.

Insgesamt ist der Spitzbunker Neunkirchen ein faszinierendes Ziel für alle, die sich für deutsche Geschichte interessieren. Durch seine besondere Geschichte, die familienfreundliche Atmosphäre und die positive Bewertung bei den Besuchern ist er definitiv einen Besuch wert.

👍 Bewertungen von Spitzbunker Neunkirchen

Spitzbunker Neunkirchen - Neunkirchen
Andre F.
5/5

Hier ein Spitzbunker aus dem Jahre 1939. Wurde von der Firma Winkel in Duisburg entwickelt und war für bis zu 400 Menschen konzipiert. Im Saarland gibt es insgesamt drei Spitzbunker von diesem Modell. Der gezeigte steht in Neunkirchen und ist lediglich zum Tag des Denkmals geöffnet. Die beiden anderen stehen auf nicht zugänglichen Geländen.

Spitzbunker Neunkirchen - Neunkirchen
Dominik B.
3/5

Einer von 3 im Saarland gebauten Luftschutzbunkern in dieser Bauform. Die anderen beiden befinden sich zum einen auf Werksgelände von Saarstahl und zum zweiten im Bundeswehr Ausbesserungswerk St.Wendel, sind also nur auf Distanz durch einen Zaun zu sehen. So nah kommt man also nur hier heran. Ist man einmal vor Ort findet man auch sofort den " kleinen Bruder" . Eine Splitterschutzzelle, im Volksmund auch "Einmannbunker" genannt steht direkt auf der anderen Seite des Weges. Diese wurden zwar gelegentlich als MG Stellungen genutzt, waren aber eigentlich, wie der große Spitzbunker, als Schutzeinrichtungen konzipiert.
Leider sieht es aus als würde man diese Bauwerke sich selbst überlassen. Leider findet man weder Infos zum Bauwerk selbst oder ob es vielleicht die Möglichkeit einer Besichtigung gibt.
Da es sich hier um zivilen Luftschutz und nicht um Kampfbunker handelt, zudem in besonderer, seltener Form könnte ich mir darin auch ein kleines Museum vorstellen welches das Leid der Neunkircher während der Bombardierungen beleuchtet vorstellen.
Möglichkeiten gäbe es viele. Leider fristet dieser Zeitzeuge aus Stahlbeton ein Schattendasein am Rande der Stadt.

Nachtrag: Es sieht so aus als ob sich hier hin und wieder was tut. Das defekte Geländer wurde repariert und eine Infotafel, die scheinbar schon länger vorhanden aber nicht sichtbar war, vom Bewuchs befreit. Am Tag des offenen Denkmals bestand auch die Möglichkeit einer Besichtigung. Leider wsr die Anfrage wesentlich höher als die Kapazitäten.

Spitzbunker Neunkirchen - Neunkirchen
Joerg M.
4/5

War ein total interressanter Besuch am Tag des offenen Denkmals gewesen

Spitzbunker Neunkirchen - Neunkirchen
Nina M.
5/5

Interessantes Gebäude und dank Wikupedia erfährt man ein wenig mehr über das imposante Bauwerk.

Spitzbunker Neunkirchen - Neunkirchen
Tanja B.
3/5

Schon imposant, aber leider darf man nicht rein.

Spitzbunker Neunkirchen - Neunkirchen
Steffen (.
4/5

Gute Sehenswürdigkeit in der Stadt 😃

Spitzbunker Neunkirchen - Neunkirchen
Stefan N.
3/5

Leider war eine Besichtigung innen nicht möglich. Am Bunker selbst gibt es leider keine Hinweistafeln. Insgesamt recht sehenswert und beeindruckend. Infos zum ehemalige Luftschutzturm gibt es bei Wikipedia und auf den Seiten des Landesdenkmalamt Saar.

Spitzbunker Neunkirchen - Neunkirchen
gabi G.
5/5

Der ehemalige Luftschutzturm wurde 1939/40 von der Firma Franz Brüggemann aus Hamborn gebaut. Er bot Platz für 400 Personen des nahe gelegenen Neunkircher Eisenwerks. Im Notfall hatten allerdings nur deutsche Bedienstete Zutritt. Insgesamt entstanden zwischen 1936 und 1940 mehr als 200 dieser Luftschutztürme im Deutschen Reich, im Saarland wurden allerdings nur drei Türme errichtet. Vorwiegende Aufstellungsbereiche waren Betriebsgelände der Deutschen Reichsbahn und kriegswichtige Industriestandorte. Entwickelt wurden die Bunker von dem Kölner Architekten Leo Winkel, der die Bunkerbauart zum Patent anmeldete, seine Stelle bei der Thyssen AG aufgab und eine eigene Firma gründete. Winkel konstruierte seine Bunker als spitz zulaufende Kegel. Durch diese Form wurde ein Bombendurchschlag verhindert. Vorteile waren leichtere Tarnungsmöglichkeiten als bei konventionellen Bunkeranlagen und die Baumöglichkeit auch bei schwierigen Bodenverhältnissen. Außerdem waren die Baukosten geringer.

Anfang des 21. Jahrhunderts ließ die Stadt Neunkirchen den Spitzbunker umfassend sanieren und zugänglich machen.

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